enovento

enovento: die Unternehmensgeschichte

Das Herz schlägt für dezentrale Wohnraumlüftung

Ohne Luft geht gar nichts. Das merken wir spätestens, wenn wir die Fenster aufreißen, weil die Konzentration nachlässt. Luft ist Leben – getreu diesem Motto lebt enovento Gründer Mike Buchsdrücker für das ideale Klima in Räumen. Denn ganz so selbstverständlich, wie wir denken, ist gesunde Luft nicht, erst recht nicht in unseren vier Wänden. Lernen Sie die Unternehmensgeschichte von enovento und die Finessen der Lüftungstechnik kennen. Und erfahren Sie im Interview, wie gute Luft zum Lebenselixier von Mike Buchsdrücker wurde.

Unternehmenssitz enovento Gut Altfresenburg

Firmensitz von enovento auf Gut Altfresenburg

Die Hintergründe der Firmengeschichte

Fangen wir mittendrin an: Wenn Du in der Entwicklung von enovento etwas anders machen könntest, was wäre es und warum?

Ich würde den Fokus des Unternehmens von Anfang an auf dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung legen. Dafür schlägt mein Herz. Der Großhandel mit Produkten aus dem gesamten Portfolio der Lüftungstechnik von Kleinraumventilatoren über Industrieventilatoren inklusive Zubehör hat zu viel Zeit und Energie in Anspruch genommen und damit das Unternehmen in der Entwicklung eingeschränkt.

Was ist Deiner Meinung nach das Besondere an enovento?

Absolute Fairness. Damit meine ich die Gleichbehandlung für jeden Anfragesteller und Kunden. Ich bin erst zufrieden, wenn der Kunde 100 Prozent zufrieden ist. Das kann manchmal ziemlich viel Energie kosten.

Warum hast Du enovento gegründet und wann?

Die Gründung war im Oktober 2014. Im Februar 2015 haben wir die virtuellen Türen geöffnet. Ich wollte allen Interessierten die Möglichkeit einer qualitativ hochwertigen und kostenlosen Beratung in Sachen Lüftungstechnik ermöglichen. Denn die gute Beratung im Dialog ist das A und O. Dazu kommt die Auswahl der exakt richtigen Artikel – das wollte ich als Gesamtpacket anbieten. Exzellente Beratung plus hochwertige Produkte sozusagen. Beides ist bis heute nicht selbstverständlich, aber für mich immens wichtig.

Aber nochmal zurück: Warum schlägt Dein Herz für Wohnraumlüftung?

Von dem Moment an, wo ich das erste Mal ein dezentrales Lüftungsgerät für Wohnraumlüftung gesehen habe, war ich verliebt. Damals habe ich noch für einen Hersteller von zentralen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung gearbeitet. Nach meiner Rückkehr ins Büro habe ich versucht, meinen damaligen Vorgesetzten von diesen Lüftungsgeräten zu überzeugen – ohne Erfolg. Also habe ich das selbst in die Hand genommen.

Und es gibt noch einen Grund: Wir verbringen den Großteil unserer Lebenszeit in geschlossenen Innenräumen. Luftqualität ist Lebensqualität—das schätzen die wenigsten und das wollte ich ändern. Feuchteschutz, Wärmerückgewinnung und die Filterung der Außenluft sind alles wunderbare Vorzüge, aber wirklich wichtig ist ein angenehmes und wohltuendes Raumklima. Wer kontrollierte Wohnraumlüftung kennt, will das nicht mehr missen.

Die Einführung vom enovento LuKi war der bisher größte Erfolg

Was war Dein bisher größter Erfolg und warum?

Das war ganz klar die Markteinführung der eigenen Produktserie LuKi und 2018 die Wahl vom LuKi zum Produkt des Jahres durch Fachpublikum, wobei wir einen großen und renommierten Hersteller aus der Lüftungstechnik mit seinem neuen Flaggschiff auf den letzten Platz verwiesen haben. Aber eigentlich bin ich ganz bescheiden und werte es als größten Erfolg, dass sich unsere Kunden aus der Wohnungswirtschaft, Projektentwicklung und Fachplanung immer wieder für neue Projekte an uns wenden.

Mike Buchsdrücker bei der Verleihung Produkt des Jahres

B+B Produkt des Jahres 2018
Preisvergabe an Mike Buchsdrücker

Welche Niederlage würdest Du am liebsten aus Deinem Gedächtnis streichen?

Ein großes Bauvorhaben im Raum Nürnberg. Damals waren wir über unsere Kräfte engagiert. Mitarbeiter haben ihren Urlaub unterbrochen, wir haben politisch mitgemischt, die Erarbeitung neuer Richtlinien angestoßen und ein Fachplaner hat nächtelang gerechnet. Als schließlich alle Unterlagen fertig und beim Kunden waren, haben wir nie wieder etwas von ihm gehört.

Das Projekt wurde einfach ohne uns durchgezogen. Aber: Ich würde es beim nächsten Mal wieder genauso machen. Wenn wir um Hilfe gebeten werden, sind wir da.

Rein hypothetisch: Günther Jauch will in sein neues Haus eine Lüftung einbauen, er kontaktiert Dich, was rätst Du ihm?

Ich würde ihn fragen, was er genau will. Ob er es gerne warm hat oder seine Frau schnell friert. Dann sollte ich wissen, wie er die Lüftung bedienen will. Und natürlich müsste ich wissen, was für ein Haus das ist: ist es ein Neu- oder Altbau, wie sind die Wände beschaffen und ob er eher die Anschaffungskosten oder die Energieeffizienz im Fokus hat. Auf Basis dieser Daten erarbeiten wir dann ein Lüftungskonzept.

Es ist zwar unwahrscheinlich, dass sich Günther Jauch bei enovento meldet, weil er für solche Aufgaben vermutlich einen Architekten oder Fachplaner engagiert, allerdings wären meine Erfolgschancen bis ans Ende weiterzukommen ziemlich hoch.

Die beste Zukunft für Mensch, enovento und Klima

Was denkst Du, wie sich die Lüftungstechnik in den nächsten 20 Jahren verändert – auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel?

Die energetische Zielsetzung der Bundesregierung für den Wohnungsbau und die Sanierung ist klar definiert. Ich bin der Meinung, dass luftdichte Gebäudehüllen auch weiterhin mit einer mechanischen Lüftungsanlage ausgestattet werden müssen, damit die Bewohner ein gutes Raumklima genießen können. Damit die Ziele erreicht werden, müssten aber in absehbarer Zukunft ausschließlich Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung eingesetzt werden. Bisher ist das nicht der Fall. Ein Großteil der Neubau- und Sanierungsvorhaben wird derzeit noch mit Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung ausgestattet.

In Bezug auf den Klimawandel wird die Kühlung von Räumen und damit einhergehend die Kälterückgewinnung (funktioniert genauso wie Wärmerückgewinnung) eine wichtigere Rolle spielen, auch für Menschen, die in Mitteleuropa leben.

Das Lüftungsgerät enovento LuKi

Erfolgsprodukt Lüftungsgerät enovento LuKi.

Welchen Verbesserungsvorschlag hättest Du für die Herausgeber der Richtlinien für Baunormen?

Ich würde empfehlen, sich bei der Ausarbeitung von Richtlinien mehr an der Praxis und dem Leben der Menschen zu orientieren. Natürlich spielt die Bauphysik bei solchen Überlegungen eine zentrale Rolle, aber halt nicht die einzige.

Manchmal habe ich in den Eindruck, dass ein komplexes Regelwerk mit unzähligen Seiten auch in wenigen Sätzen hätte ausformuliert werden können.

Wie sieht die beste Zukunft für enovento aus?

Grün, Nein natürlich Blau, enovento Blau! Wir wollen dazu beitragen, die Umwelt nachhaltig zu entlasten. Nicht nur durch die Lüftungslösungen, die wir anbieten, sondern auch durch unser Handeln im Allgemeinen. Wir zertifizieren das Unternehmen gerade für die Einrichtung eines klimaneutralen Standortes und versuchen möglichst ressourcenschonend und effizient zu arbeiten.

Ich möchte, dass wir mit enovento in den kommenden Jahren gesund und organisch wachsen, damit auch kommende Generationen mit einer Wohnraumlüftung von enovento groß werden.

Unternehmensgeschichte enovento: die Meilensteine

Die Meilensteine im Überlick.

Persönliche Beratung und kostenloses Lüftungskonzept

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Titelbild: pascal debrunner/unsplash.com